Instrumentalabend 2017

Die Instrumental-AG mit den "Special-Guests" Chorklasse 5c und 6c hat dem Publikum einen wunderschönen und abwechslungsreichen Abend bereitet!


Langsam wird es dunkel und still in der Aula des Mataré-Gymnasiums. Hinter dem Vorhang hört man ganz leise Schritte und Rascheln. Die Spannung ist groß, als der Vorhang sich öffnet und die ersten Klänge des „Fluch der Karibik“, gespielt von der Instrumental-AG, erklingen. Das diesjährige

Seit zwei Jahren wird unser musikalisches Angebot durch die Instrumental-AG von Frau Blasel bereichert.

Instrumentalkonzert wird eröffnet. Wer im letzten Jahr schon zugehört hat, so erklärt Leiterin Frau Blasel, weiß, dass das letzte Konzert mit diesem Stück endete. „Wir fangen heute dort an, wo wir letztes Jahr aufgehört haben. Es ist so, dass die Gruppe in jeder Probe, spätestens gegen Ende noch einmal „fluchen“ möchte und deshalb müssen wir dieses Stück heute auch spielen.“ Ein gelungener und fulminanter Start. Schwungvoll, aber etwas getragener geht es weiter mit Edward Elgars „Pomp and Circumstances“. Alle Instrumentalarrangements werden von Frau Blasel für die Instrumente der AG geschrieben. Von Kontrabass über Flöten und Klarinetten bis hin zu Keyboards und Gitarren, sind zahlreiche unterschiedliche Instrumente vorhanden, die trotz ihrer Verschiedenheit hervorragend harmonieren.

Der erste Solobeitrag wird von Mikio Jeide aus der 5d auf dem Klavier geboten. Er spielt den Energy Flow und beeindruckt das Publikum mit einer wunderbaren Performance, fließend und ausgewogen präsentiert er wunderbare Klavierklänge.

Im folgenden Beitrag lassen Herr Dr. Martens und Frau Dr. Antwerpen den Pink Panther durch die Zeit reisen. Von der Renaissance über die Klassik reist der Pink Panther bis hin zum Rock. Es folgt der „Earth song“ von Michael Jackson, der von der Instrumental- AG mitreißend interpretiert wird.

Leo Heimig aus der Q1 präsentiert überzeugend „Aprés un rève“ von Gabriel Fauré. Er lässt seine Bratsche sowohl in den hohen, wie auch in den tiefen Lagen gefühlvoll erklingen, ebenso gefühlvoll wird er dabei von Frau Blasel auf dem Klavier begleitet. Hoch virtuos folgt die Polonaise Nr. 8 von Frédéric Chopin, welche Nika Magas aus der 7b grandios auf dem Flügel spielt.

Vor der Pause kommt es noch zu einem Debut: Chorklasse 5c und die Instrumental-AG musizieren zum ersten Mal zusammen. Sie interpretieren den Kanon „Rock my soul“. Mit viel Schwung und einer kleinen Choreografie beenden die beiden Gruppen den ersten Teil des bisher sehr beeindruckenden Abends.

Nach der Pause darf das Publikum erneut den bezaubernden Klavierklängen Fréderic Chopins lauschen. Dieses Mal präsentiert Nastassia Magas aus der 5b das Impromtu Nr. 1 und begeistert in ihrer souveränen und virtuosen Performance. Daran knüpft die Instrumental-AG mit dem bekannten Pachelbel-Kanon in D an.

Frau Blasel kündigt nun einen ersten Höhepunkt des Abends an: Die Chorklasse 6c und die Instrumental-AG interpretieren an ihrer Europa-Schule „Freude schöner Götterfunken“ von Ludwig van Beethoven. Dieses Stück, so erklärt Frau Blasel, ist die Europa-Hymne. Leise beginnen nun nur die Streicher. Als dann die klaren Kinderstimmen einsetzen, lauscht das Publikum wie gebannt. Bis zur letzten Strophe steigern sich Instrumental-AG und Sänger immer weiter und formulieren schließlich ein grandioses Finale.

Carl Heimig aus der Q2 begeistert das Publikum mit dem Kontrabass.

Ebenso beeindruckend geht es mit Carl Heimig aus der Q2 weiter. Aus dem Concerto No. 2 von Giovanni Bottesini lässt er auf seinem Kontrabass das Andante erklingen. Das Publikum ist begeistert, solche grandiosen Klänge hätten manche einem Kontrabass vielleicht gar nicht zugetraut.

Ein letztes Mal an diesem Abend wird der große Flügel ganz geöffnet, was dem Publikum ankündigt, dass noch einmal ein Klaviersolo zu hören sein wird. Der schon aus dem letzten Jahr bekannte und geschätzte Justin Kucharski aus der 8a tritt scheinbar völlig entspannt auf die Bühne und bringt ein sehr musikalisches „Le Rhône“ von Katsuhisa Hattori zu Gehör.

Der Abend neigt sich seinem Ende, welches die Instrumental-AG noch einmal ausgiebig zelebriert. Indiana Jones und We will rock bekommen einen großen Applaus, nicht zuletzt aufgrund der virtuosen Performance des Gitarrensolos bei „We will rock you“ durch Benedikt Rippers. Ein nicht enden wollender, absolut verdienter Applaus beschert dem Publikum gleich zwei weitere Zugaben der Instrumental-AG. Auf ihren Erfolg können die jungen Musiker samt ihrer hochkompetenten Leiterin Frau Blasel sehr stolz sein. Ein toll organisierter Konzertabend, der ohne viele kleine Helferchen nicht möglich gewesen wäre, neigt sich dem Ende und Publikum wie Mitwirkende gehen zufrieden ins Wochenende.