Fächer

Unterricht im Gymnasium ist Unterrichtsfächern zugeordnet - hier stellen die Fachschaften sich und ihr Fach vor.


Biologie

Aus unserer Biologiesammlung.

In diesem Abschnitt möchten wir Ihnen innerhalb des naturwissenschaftlichen Bereichs das Fach Biologie vorstellen, welches von neun Lehrkräften unterrichtet wird. Die Biologie wird in allen Klassenstufen (außer Klasse 8) unterrichtet  bzw. in der Oberstufe zur Wahl angeboten.

Die Biologie ist ein sehr stark praxisorientiertes Fach, welches sich am Mataré vor allem durch die Aktualität von Themen und die Integration von Schülerinnen und Schülern in den Unterricht darstellt.
Für den Biologieunterricht steht eine umfangreiche Sammlungs- und Medienausstattung zur Verfügung, da wir großen Wert auf eine anschauliche und realitätsnahe Ausbildung legen. So sind z.B. alle Fachräume mit einem Beamer ausgestattet. Neben der fachlichen Ausbildung legt das Fach zudem großen Wert auf die Vermittlung von Kompetenzen und einer Umwelterziehung, um Verantwortung für sich selbst, die Gesellschaft und die Natur übernehmen zu können.

Für das Fach Biologie besonders interessierte Schülerinnen und Schüler können in biologisch orientierten Arbeitsgemeinschaften (z.B. der Schmetterlings-AG) ihr Fachwissen erweitern und vertiefen, sodass diese individuell gefördert werden.

Lehrplan Sekundarstufe I

Lehrplan Sekundarstufe II

Chemie

In Bearbeitung.

Deutsch

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Deutsch! Warum Deutsch? Deutschunterricht an unterschiedlichen Schulen gleicht sich doch letztlich wie ein Ei dem anderen.

Wenn es darum geht, dass alle Schüler in der Lage sein sollten, die oben stehenden Sätze orthografisch und grammatikalisch korrekt verfassen zu können, so mag dies sicherlich stimmen.

Wenn es darum geht, dass alle Schüler in der Lage sein sollten, in der Formulierung „wie ein Ei dem anderen“ einen Vergleich zu erkennen und ihn im Zusammenhang mit der getroffenen Aussage der fehlenden Alleinstellungsmerkmale des Schulfaches Deutsch an unterschiedlichen Schulen deuten zu können, mag dies ebenso stimmen.

Doch darüber hinaus möchten wir auch dafür Sorge tragen, dass Schülerinnen und Schüler auch derartige Perlen formulieren, indem sie eigenständige, kreative und produktive Zugänge zur Literatur finden. Seit einigen Jahren gibt es bei uns daher den „Themen- und Methodentag“, eine Veranstaltung in allen Jahrgängen der Sekundarstufe I, die Schülerinnen und Schülern Schreibanlässe, Denkanstöße und Freude an der Fantasie und dem Erschaffen literarischer Welten vermitteln soll.

Zudem betrachten wir das Fach auch als Medienfach, welches immer wieder alte und neue Medien und ihren Einfluss in sprachlicher, kultureller und sozialer Hinsicht betrachtet. So leistet das Fach Deutsch auch einen Beitrag zum am Mataré implementierten s.i.n.us-Projekt.

Und selbstverständlich bleibt, ist und wird Deutsch immer eines sein: ein Lesefach!

Nicht nur der alljährlich stattfindende Vorlesewettbewerb der 6. Klassen ist dafür Indiz, sondern auch die Auseinandersetzung mit Texten unterschiedlichster Couleur.

Lyrik, Drama, Epik, Sachtexte – Lesestrategien, Interpretationsansätze, fachmethodisch korrektes Arbeiten. Natürlich sind auch am Mataré-Gymnasium diese Aspekte untrennbar miteinander verknüpft.

Deutsch! Warum Deutsch? Darum Deutsch!

Lehrplan Deutsch

Englisch

Die Fachschaft Englisch des Mataré-Gymnasiums besteht aus um die 20 Kolleginnen und Kollegen. Seit mehr als 25 Jahren ist das Mataré eine Schule mit bilingualem Zweig, d.h. vermehrter Fachunterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 und verschiedene Sachfächer (Erdkunde, Geschichte, Politik) werden in der Mittelstufe auf Englisch unterrichtet, was letztendlich zu der Möglichkeit führt, ein bilinguales Abitur zu erwerben.
Aber auch in anderen Bereichen ist Englisch an unserer Schule sehr präsent, beispielsweise als Leitfach des Projektkurses „European Identities“ in der Oberstufe, im Rahmen unseres Austausches mit Brighton, UK, durch die Fremdsprachenassistenten, die unseren Unterricht bereichern, durch außerunterrichtliche Aktivitäten wie den Debating Club, oder durch die Möglichkeit, das CertiLingua Zertifikat zu erwerben (wobei natürlich noch andere Fremdsprachen eine wichtige Rolle spielen).

Lehrplan Sekundarstufe I

Lehrplan Sekundarstufe II

Erdkunde

MIt Englisch und Erdkunde rund um die Welt.

Ziel der Arbeit der Fachkonferenz Geographie ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz. Dieses Ziel soll insbesondere durch Unterrichtsbeispiele aus dem Nahraum, Lernen vor Ort, das Aufgreifen aktueller Fallbeispiele aus der Medienberichtserstattung und den Einsatz moderner Medien unterstützt werden. Formen des kooperativen Lernens sind als besonders wirksame Arbeits- und Lernform im Fach Geographie verankert. Gleichzeitig wird insbesondere die Förderung von Lernkompetenz in allen Unterrichtsvorhaben explizit berücksichtigt.

Das Fach Erdkunde fühlt sich im Besonderen dem Europaschulkonzept des Mataré-Gymnasium verpflichtet und berücksichtigt dies durch die regelmäßige Betrachtung europabezogener Fallbeispiele im Unterricht.

Das Fach Erdkunde kann ab der siebten Klasse sowohl englisch-bilingual als auch in der deutschen Muttersprache belegt werden. In der Oberstufe werden sowohl Grund- ans auch Leistungskurse angeboten. Erdkunde-bilingual kann im Rahmen eines Grundkurses als Abiturfach gewählt werden.

Für das Fach Geographie gibt es einen Fachraum mit Arbeitsmitteln, einem Computer mit Beamer und TV/Blu-Ray Gerät. Zudem betreibt die Fachschaft Geographie eine Wetterstation, die im Unterricht eingesetzt und ausgewertet werden kann.

Lehrplan Erdkunde Sek I

Lehrplan Erdkunde Sek II

Leistungsbewertung und indivduelle Förderung

Lehrplan Erdkunde Billingual 7 - 9

Französisch

Französisch schlägt Brücken in die Zukunft

Am Mataré Gymnasium wird Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 angeboten und bis zum Abitur fortgeführt.
Wir orientieren uns an den Kernlehrplänen des Landes NRW, wobei sich der Französischunterricht durch die Vermittlung folgender Kompetenzen auszeichnet: funktionale kommunikative Kompetenz, methodische Kompetenz, interkulturelle Kompetenz.
Primäres Ziel des Französischunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern fundierte, standardisierte Kenntnisse in der Fremdsprache anwendungsorientiert zu vermitteln. Hierzu gehören „Hörverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“, sowie die notwendigen methodische Kompetenzen, um sich mit Sachtexten und literarischen Texten auseinanderzusetzen.
Im Französischunterricht werden diese Kompetenzen besonders auf Situationen im Alltag bezogen und dienen somit gezielt der Stärkung der Kommunikationsfähigkeit.
Neben den kommunikativen Kompetenzen legt der Französischunterricht einer Europaschule auch besonderen Wert auf die Vermittlung interkultureller Kompetenzen. Abgesehen von den landeskundlichen Kenntnissen ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler für die Kultur der Zielsprache zu sensibilisieren und somit Verständnis für andere kulturspezifische Lebenseinstellungen, Werte und Normen zu entwickeln. Die interkulturelle Kompetenz begründet sich schließlich darin, offen, tolerant aber auch kritisch die Wert- und Lebenseinstellungen der eigenen Kultur mit denen frankophoner Kulturen zu vergleichen.
Das alltagsnahe Erlernen der Fremdsprache und die Vermittlung der interkulturellen Handlungsfähigkeit wird darin unterstützt, dass jedes Jahr am Mataré Gymnasium die Teilnahme am Austausch mit dem Collège Kervihan für die Jahrgangsstufen 7 und 8 angeboten wird.
Daneben gibt es im AG-Bereich eine DELF-AG, in der die Schülerinnen und Schüler auf die Prüfung dieses staatlich anerkannten Zertifikats vorbereitet werden.

Lehrplan Französisch

Geschichte

Mahnmal Lank
Mahnmal Lank

Beginnen wir mit dem, was Geschichte nicht ist: Das Auswendiglernen von Daten und Ereignissen, die mit dem heutigen Leben nichts zu tun haben. Gut, nicht alle Unterrichtsinhalte werden immer allen gefallen, aber auch an diesen Themen lernt man die historische Methode: zu unterscheiden zwischen Quellen und Darstellungen, eine Quelle vorzustellen, sie einzuordnen, zu interpretieren und kritisch zu beurteilen. Daher ist die Ausbildung von Analyse- und Urteilsfähigkeit, basierend auf Argumenten und angebunden an historische Tatsachen und Entwicklungen, ein wichtiges Anliegen des Geschichtsunterrichts.
Vor allem ist Geschichte ein sehr wichtiger Baustein bei der Herausbildung einer eigenen historischen Identität. Die Auseinandersetzung mit Geschichte hilft mir dabei zu verstehen, weshalb Prozesse sich so entwickelt haben, wie sie es getan haben – das Ergebnis ist unsere heutige Gesellschaft. Dieses Wissen ermöglicht es uns, auf der Basis von historischer Erfahrung gesellschaftliche und politische Ziele zu formulieren – für uns alle, aber auch für mich allein. Geschichte ist dabei behilflich, meinen Ort in der Gesellschaft zu finden und dies auch zu erkennen und ausdrücken zu können. Dies nennen wir ein "kritisches Geschichtsbewusstsein" und das ist das Hauptziel des Geschichtsunterrichts.
Am Mataré-Gymnasium hat sich das Fach Geschichte zu einem der Hauptankerfächer für die Europaschule entwickelt. Neben dem in der Stundentafel vorgesehenen Unterricht betreut das Fach Geschichte auch einen Differenzierungskurs in den Jahrgängen 8 und 9 mit dem Titel "Europa und die Welt". Hier werden historische Gemeinsamkeiten und Unterschiede der europäischen Staaten mit den übrigen Teilen der Welt heraus gearbeitet – und welche Verantwortung Europa daraus seit dem Beginn der Neuzeit erwachsen ist. Im Fach Geschichte kann man an europäischen Wettbewerben oder Projekttagen teilnehmen oder begibt sich auf Exkursion zu Orten, die unser historisches Bewusstsein prägen. Die Geschichte Europas wird nicht nur im Unterricht behandelt, wir streben auch an dazu beitragen, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich auch in Richtung einer von demokratischen Werten geleiteten "europäischen Identität" entwickeln.

Lehrplan Sekundarstufe I

Lehrplan Einführungsphase

Lehrplan Qualifikationsphase

Kunst

Die Schüler der 7c verstecken sich hinter Masken.

Wenn es bei den Vorgaben, die das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen formuliert hat, heißt, dass in der Schule Kreativität, Phantasie, sinnliche Erfahrung und ästhetisches Empfinden gefördert werden sollen, so ist damit vor allem das Fach Kunst angesprochen. Gerade im Fach Kunst eröffnen sich Chancen, auf unterschiedliche Begabungen besondere Rücksicht zu nehmen, denn gerade die einzigartigen Fähigkeiten jeder Schülerin oder jeden Schülers bedürfen  einer individuellen Förderung. Ausprobierendes Handeln, ästhetisches Experimentieren, also künstlerische Eigensinnigkeit und individuelle Beharrlichkeit bestimmen die Kunst und auch den Kunstunterricht.

In der gymnasialen Oberstufe treten kunsthistorische Fragestellungen und analytische Methoden stärker in den Vordergrund. Dies ist auch in den Vorgaben für die jeweiligen Abiturjahrgänge verankert, in denen ganz konkret bestimmte Künstler, Prinzipien und Epochen festgelegt werden. Weiterhin wird in der Oberstufe die Auseinandersetzung mit Kunst durch das eigene Tun und Herstellen gefordert und gefördert. Wichtige Kompetenzen, welche die Schüler und Schülerinnen entwickeln können, sind: aufmerksame und kritische Reflexion persönlicher Gestaltungsprozesse und Ausdauer im Umgang mit Unterrichtsgegenständen, Materialien und Arbeitsprozessen.

Folgerichtig wird für die schriftliche Abiturprüfung neben den zentral gestellten kunsthistorisch-analytischen Abituraufgaben auch eine praktisch-produktive Aufgabe gestellt, in der eigene, ganz individuelle, zeichnerische, malerische oder plastische Lösungen erarbeitet werden können.

So verstehen wir den Auftrag, die kritische Auseinandersetzung mit kulturellen Phänomenen der Geschichte der Kunst zu fördern, dabei auch Fragen nach kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten zu provozieren sowie praktische, künstlerische Fähigkeiten zu vermitteln, also die Geschmackserziehung und das Lernen mit allen Sinnen, immer im Kontext der Vielfalt von Phantasie und Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler.

Lehrplan Kunst

Latein

Alt Text
Innenhof der Herberge im Archäologischen Park Xanten

Die lateinische Sprache, Kultur und Geschichte sind das Fundament, auf dem unser heutiges europäisches Haus gebaut ist. Uns als einer Europaschule ist auch dieser Blick in eine nur scheinbar ferne Vergangenheit wichtig. Was lernen unsere Lateinschüler, wenn sie – meistens über fünf Schuljahre hin – Latein lernen?
Natürlich vieles über unsere Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch haben zahlreiche Gemeinsamkeiten, die durch die analytische Sprachbetrachtung  des Lateinunterrichts deutlicher hervortreten als in dem kommunikativen Sprachgebrauch, der die modernen Fremdsprachen mit gutem Grund prägt.
Kinder und Jugendliche lernen aus dem an Texten und Bildern erfahrbaren Kontrast zwischen Früher und Heute auch, wie kulturabhängig vieles ist, was wir heute als selbstverständlich hinnehmen: Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern, Erwachsenen und Kindern in den Familien und im öffentlichen Leben, Freiheit als heutiges Menschenrecht (Sklaverei in der Antike), Wertschätzung des Einzelnen (Gladiatorenspiele und Kriege im alten Rom), politische Beteiligung in einer Demokratie.
Über geschichtliche und mythologische Inhalte der Lehrbücher und der originalsprachlichen Lektüren wird vor allem die Kontinuität der europäischen Geschichte einsichtig. Für jeden Besuch eines Museums oder eine geschichtsträchtigen Metropole gilt ja das Wort Immanuel Kants: „Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ – In Latein vermitteln wir die Begriffe, damit die Anschauungen unserer Schüler nicht blind bleiben.

Lehrplan Latein

Mathematik

„Das Teuflische an den Zahlen ist, dass sie so einfach sind“ (Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel, Hanser 1999), lässt Enzensberger seinen Zahlenteufel sagen. Aber diese Einfachheit zu erkennen kann so schwierig sein. Und so wird die Mathematik gleichermaßen geliebt wie gefürchtet. Geliebt wegen ihrer klaren, eindeutigen Logik - man kann so schön tüfteln und sich über die Lösung freuen -, gefürchtet wegen ihrer unbarmherzigen Genauigkeit, bei der sich Fehler nicht verbergen lassen, und der durch mühsame Übungen zu erwerbenden Routine. Mathematik kann ganz leicht sein oder furchtbar schwer, spannend oder langweilig, schön oder abstoßend; in jedem Fall ist sie einer der zentralen Bestandteile gymnasialer Bildung.

In diesem Spannungsfeld lebt auch der Mathematikunterricht am Mataré-Gymnasium. Wir möchten die Kreativität und die Freude am Knobeln unserer Schüler fördern, ihnen aber gleichzeitig die notwendige Präzision in der Darstellung und im Denken abverlangen. Und dass dieser Spagat gelingt, zeigen die überdurchschnittlich guten Ergebnisse, die unsere Schüler in den Abiturprüfungen der vergangenen Jahre erzielt haben.

In den Klassen 5 bis 8 wird Mathematik in vier Wochenstunden unterrichtet, in Klasse 9 und der Einführungsphase der Oberstufe dreistündig, in der Qualifikationsphase schließlich in dreistündigen Grund- oder fünfstündigen Leistungskursen. Und alle, denen das noch nicht genügt, können sich an verschiedenen schulübergreifenden Wettbewerben beteiligen.

Durch diesen umfangreichen Unterricht wird das Gymnasium der Bedeutung der Mathematik für unser Leben gerecht. Unsere Schüler lernen die in den Medien genannten Zahlen zu verstehen und zu bewerten, sie schaffen Grundlagen für die Anforderungen in den meisten Studiengängen und sie lernen, auch über die Fachinhalte hinaus, strukturiertes Denken.

Lehrplan Sekundarstufe I

Lehrplan Mathematik Sekundarstufe II

Musik

Musik am Mataré
Musik am Mataré

 „Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.“ (Yehudi Menuhin)

Wie recht der große Violinvirtuose hat! Daher setzt sich das Mataré-Gymnasium verstärkt dafür ein, dass die Musik auch bei seinen Schülerinnen und Schülern die Chance bekommt, zu sprechen.

An unserer Schule existiert eine differenzierte Stimmbildungs-, Chor- und Instrumentalarbeit, die der gesamten Schulgemeinschaft die Möglichkeit zum gemeinsamen Singen und Musizieren bietet. Die vielseitigen Aktionen stellen für Schülerinnen und Schüler eine große Chance dar, um sich intensiv mit Musik zu beschäftigen: In unserem Unterstufenchor, dem Mittelstufenchor, dem Oberstufenchor und einer Mädchengruppe sowie in einer neu gegründeten Instrumental-AG und einer Percussion-AG werden verschiedenste Stücke erarbeitet. Ebenfalls wird ein Lehrer-Elternchor angeboten, der voll in das Schulleben integriert ist.

Und so können wir das Zitat von Yehudi Menuhin erweitern: Am Mataré-Gymnasium bekommt Musik die Chance, zu sprechen, und unsere Schülerinnen und Schüler haben die Chance, Musik in ihrer ganzen Kraft zu erleben; denn: „Ich brauche Sie nicht daran zu erinnern, wie wichtig die Musik ist, weil sie die höchsten Gefühle, deren der Mensch fähig ist, zu erzeugen und zu unterstützen vermag.“ (Johann Heinrich Pestalozzi)

Ansprechpartnerin für alle Angebote der Fachschaft Musik sind Frau Dr. Stella Antwerpen und Frau Cornelia Blasel.

Lehrplan Musik

Pädagogik

Es ist kein Muss, aber seit Jahrzehnten am Mataré fest etabliert - das Fach Pädagogik als Fach der Oberstufe aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. Seit Jahrzehnten in Grund- und Leistungskursen unterrichtet ist es in besonderem Maße ein Fach, mit dem Schülerinnen und Schüler ihrer Schullaufbahn und möglicherweise ihrer Berufsorientierung einen gezielten Schwerpunkt und eine besondere Richtung geben können.

Ein besonderes Spezifikum des Faches ist das sog „Sozialpraktikum“, das als Projektarbeit im Leistungskurs seit 16 Jahren zum obligatorischen Leistungsumfang gehört. Es handelt sich um ein zweiwöchiges Praktikum und findet jeweils am Ende des ersten Halbjahres in der Stufe Q1 statt. Das Sozialpraktikum erwächst fachbezogen aus der Unterrichtsarbeit und wird organisatorisch wie betreuerisch vom jeweiligen Kurslehrer begleitet. Die Ergebnisse der Projektarbeit gehen in Form eines Praktikumsberichts wieder in den Unterricht ein. Ein weiteres interessantes Angebot für die Schüler besteht in der Möglichkeit, die Erfahrungen aus dem Praktikum in die Facharbeit der Oberstufe einfließen zu lassen. Seit Jahren führt dies zu sehr selbstständigen, authentischen und damit auch oft zu sehr ertragreichen Facharbeiten.

Das Sozialpraktikum des Leistungskurses Pädagogik ist, trotz seiner möglicherweise berufsorientierenden Aspekte, deutlich vom Berufspraktikum der EF zu unterscheiden. Es geht in erster Linie um soziale Bezüge/Erfahrungen. Das Sozialpraktikum ist somit ausgerichtet auf die Ermöglichung direkter sozialer Erfahrungen in den Randbereichen der Gesellschaft, wie z. B. in der Altenfürsorge, der Behindertenbetreuung, der Psychiatrie, der Hospizbewegung u. v. a. m.

Den Schülern des Mataré-Gymnasiums soll mit diesem Angebot ein deutliches Pendant zu ihrer eigenen Lebenswelt und -erfahrung ermöglicht werden.

Als Abrundung und Ergänzung zum bilingualen Schulprofil mit seiner sprachwissenschaftlichen Orientierung bietet eine Profilbildung im sozialen Bereich für eine gewisse Schülerklientel eine interessante und attraktive Möglichkeit einer spezifischen Neigungsförderung und im Hinblick auf Erwachsenwerden in sozialer Verantwortung ein attraktives wie auch notwendiges Angebot eines modernen, weltoffenen Gymnasiums (s. Europaschule) und hat damit auch einen festen Platz im Schulprogramm erhalten.

Zurzeit machen sich unter der Anleitung und Betreuung durch Frau Dr. Antwerpen wieder 25 Schülerinnen und Schüler auf diesen Weg. Mit zum Leistungsumfang gehört sowohl das Suchen eines geeigneten Praktikumsplatzes als auch das sich Bewerben und Vorstellen. Eine wichtige und oft sehr schwierige Aufgabe für die Schüler, müssen sie doch oft an den jeweiligen Stellen zunächst mal die Zuständigen von ihrer persönlichen Reife und Ernsthaftigkeit ihres Anliegens überzeugen. Dies ist im Kontext der Schulzeitverkürzung und der damit zwangsläufig jüngeren Schüler nicht leichter geworden.Engagiert und ambitioniert nehmen unsere Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben wahr, und so wird das Sozialpraktikum des LK Pädagogik immer wieder zwar als Herausforderung, aber auch als besonderes und einmaliges „Highlight“ der Schulzeit beschrieben.

Lehrplan Pädagogik Sekundarstufe II

Philosophie

Der Unterricht im Fach Praktische Philosophie richtet sich gemäß § 37 des Schulgesetzes an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Praktische Philosophie trägt zum Bildungsauftrag der Schule bei, der die persönliche , soziale und politische Bildung der Schülerinnen und Schüler umfasst. Das Fach fördert die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit zu sozialer Verantwortung, zur Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft, zur Orientierung an Grundwerten, zur kulturellen Mitgestaltung sowie zur verantwortlicher Tätigkeit in der Berufs- und Arbeitswelt.

Unsere Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine Pluralisierung der Lebensformen, der sozialen Beziehungen und der Wertvorstellungen sowie durch das Zusammenleben von Menschen verschiedener Ethnien und Kulturen mit unterschiedlichen religiösen Vorstellungen und Weltanschauungen. Unübersichtlichkeiten in der Berufs- und Freizeitwelt erschweren die Besinnung auf zentrale Lebenswerte und eine Auseinandersetzung damit.

Zentrales Anliegen des Faches ist es, zur Entwicklung von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern beizutragen, die sie befähigen, die Wirklichkeit differenziert wahrzunehmen und sich systematisch mit Sinn- und Wertefragen auseinanderzusetzen, sie bei der Suche nach Antworten auf die Frage nach dem Sinn menschlicher Existenz anzuwenden und in einer demokratischen Gesellschaft selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und tolerant zu leben. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dazu Empathiefähigkeit und gelangen zu einem Wert- und Selbstbewusstsein, das verantwortliches Handeln begründet. Im Unterricht sollen durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ideen, Wertvorstellungen und Normen Kriterien für die Beurteilung erarbeitet und die eigene Reflexions- und Urteilsfähigkeit gefördert werden. Das Verständnis für weltanschauliche, religiöse und ideengeschichtliche Positionen ist Grundlage für interkulturelle Toleranz und ermöglicht kognitive, emotionale und soziale Ordnungen.

Das Fach ist auf die zusammenhängende Behandlung von Sinn- und Wertefragen gerichtet. Während dies im Religionsunterricht auf der Grundlage eines bestimmten Bekenntnisses geschieht, übernimmt praktische Philosophie diese Aufgabe auf der Grundlage einer argumentativ-diskursiven Reflexion im Sinne einer schriftlich-moralischen Orientierung ohne eine exklusive Bindung an eine bestimmte Religion oder Weltanschauung.

Das Fach trägt dazu bei, Grundfragen des menschlichen Lebens zu bearbeiten. Dafür sind drei unterschiedliche Perspektiven zu unterscheiden:

Die drei Perspektiven werden bezogen auf die verschiedenen Fragenkreise des Unterrichts:

In der Auseinandersetzung mit der Thematik der sieben Fragenkreise erwerben Schülerinnen und Schüler Kenntnisse in der Leitwissenschaft Philosophie und in den Bezugswissenschaften Religionswissenschaft, Psychologie und Soziologie.

Physik

„Naturwissenschaft und Technik prägen unsere Gesellschaft in allen Bereichen und bilden heute einen bedeutenden Teil unserer kulturellen Identität.“ (Kernlehrplan Physik  für die Sekundarstufe II NRW)

Der naturwissenschaftliche Unterricht im Fach Physik ermöglicht Schülerinnen und Schülern das Verstehen natürlicher Phänomene und Prozesse. Beginnend ab Klasse 5 (bis jetzt: Klasse 6) bilden Experimente das Fundament des Physikunterrichts am Mataré-Gymnasium.Europaschule, wobei auch das Beschreiben und Erklären von Phänomenen in einer exakten Fachsprache und das logische Schließen und Argumentieren schrittweise erlernt werden.

In der Sekundarstufe I findet der Physikunterricht in den Jahrgangsstufen 5, 7, 8 und 9 statt, in der Sekundarstufe II sind Grundkurse und Leistungskurse wählbar. Für weitere Informationen steht Ihnen  hier unser Lehrplan zur Verfügung: Lehrplan Physik

Interessante und hilfreiche (Schul-)Links zum Fach Physik:

Religion

Unser Anliegen ist es, gemäß des evangelischen und katholischen Lehrplans neben Grundlagenwissen über Bibel,  christliche Glaubens- und Kirchengeschichte andere Religionen und Religionsgeschichte, eine ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und seiner Erfahrbarkeit anzugehen und christliche und kulturelle Werte zu vermitteln und zu tradieren. Durch das Lernen mit Kopf, Herz und Hand möchten wir, dass das Religiöse für unsere Schülerinnen und Schüler zu einer ganzheitlichen Erfahrung wird und sie somit die Möglichkeit erhalten ihre religiöse Sensibilität zu entwickeln.

Aktivitäten:

Lehrplan Kath. Religion Sek I und II

Lehrplan Ev. Religion Sek I und II

Sozialwissenschaften und Politik

Politik in der Sekundarstufe I

Schülerinnen und Schüler erleben in ihrer direkten gesellschaftlichen Umgebung Veränderungen und Probleme im Umweltbereich, in der Medien- und Arbeitswelt und in der Schule. Sie sollen im Fach Politik dazu befähigt werden gesellschaftliche Sachverhalte wahrzunehmen, einzuordnen, in Zusammenhängen zu sehen, die Chancen und Gefahren des demokratischen sozialen Rechtsstaats zu erkennen und ihre eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren. Der Politikunterricht wird zweistündig in den Jahrgangsstufen 5, 8, und 9 unterrichtet. In Jahrgangsstufe 9 besteht zudem die Möglichkeit Politik im bilingualen Zweig zu belegen. In jedem Jahrgang werden Themen aus verschiedenen Inhaltsfeldern erarbeitet: Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Öffentlichkeit und Ökologie. Damit soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, die Vielschichtigkeit ihrer Umwelt zu erkennen und in jedem dieser Bereiche fortschreitende Kenntnisse zu erwerben. Das Fach Politik leistet daher in der Sekundarstufe I einen fachspezifischen und fachübergreifenden Beitrag zur Entwicklung von Kompetenzen, die für das Verstehen von gesellschaftlicher Wirklichkeit sowie für das Leben und die Mitwirkung in unserem demokratisch verfassten Gemeinwesen benötigt werden. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Aneignung von relevantem Deutungs- und Ordnungswissen über die verschiedenen Formen der Demokratie und die Möglichkeiten individueller und kollektiver Teilhabe an verschiedensten gesellschaftlichen Prozessen. Weiterhin wird ein exemplarisch ökonomisches Orientierungswissen, welches grundlegende wirtschaftliche Problemlagen und Prozesse verstehbar macht, vermittelt. Der Aufbau eines Orientierungs-, Kultur- und Weltwissens stehen dabei genauso im Fokus wie die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit und Identität sowie die Wahrnehmung persönlicher Lebenschancen.

Sozialwissenschaften in der Sekundarstufe II

Sozialwissenschaften entwickeln ein „…Wissenssystem, das die Ordnung und Organisation des menschlichen Zusammenlebens analysiert und Wissen zu deren Verständnis und Gestaltung bereitstellt.“ Sozialwissenschaftliche Bildung an der Schule ebenso wie an der Universität hat die Aufgabe, „… die Handlungsmöglichkeiten von Studierenden und anderen Menschen, die sich für Sozialwissenschaften interessieren, im Umgang mit der Sozialwissenschaft zu erweitern, (…) sich sozialwissenschaftliches Wissen systematisch anzueignen und mit diesem Wissen später oder aktuell beruflich, also handlungsorientiert, umzugehen zu können.“ (Franz Lehner, Sozialwissenschaften)

Der nordrhein-westfälische Kernlehrplan für das Fach Sozialwissenschaften in der gymnasialen Oberstufe definiert die Kompetenzen, die in diesem Fach im Laufe der Oberstufe erreicht werden sollen. „Zum Leitbild des Faches gehören die sozialwissenschaftlich gebildeten, zur demokratischen Auseinandersetzung und zur reflektierten Teilhabe fähigen mündigen Bürgerinnen und Bürger –als mündige Staatsbürgerinnen und –bürger, als mündige Wirtschaftsbürgerinnen und –bürger sowie als mündige Mitglieder vielfältiger gesellschaftlicher Gruppierungen, die eine umfassende sozialwissenschaftliche Kompetenz entwickeln.“ (Kernlehrplan Sozialwissenschaften) Sozialwissenschaftliche Kompetenzen bestehen aus Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungs-kompetenzen.

Die gesellschaftlichen Veränderungen in ihrer Vielzahl, Schnelligkeit und Tiefe nehmen in der letzten Zeit deutlich zu: die Veränderungen der weltweiten politischen Beziehungen, die europäische Wirtschafts- und Finanzkrise, die digitale Revolutionierung aller Lebensbereiche, der demografische Wandel und die Flüchtlingsbewegungen, all diese grundlegenden Veränderungen erfordern sozialwissenschaftliches Wissen, um diese Prozesse verstehen und politisch mit beeinflussen zu können.

Wer sich an gesellschaftlichen Diskussionen beteiligen will, sollte auch in der Lage sein, dies kompetent und sachlich zu tun. Im politischen/sozialwissenschaftlichen Unterricht kommt daher eine Vielzahl von Methoden zum Einsatz, z.B. Expertenbefragungen, Pro-Kontra-Diskussionen, Erkundungen, Umfragen, Simulationen. Auch die Erstellung von Präsentationen und Projekten sowie v.a. in der Oberstufe, die systematische Analyse sozialwissenschaftlicher Texte, Karikaturen und Statistiken sind feste Bestandteile des Unterrichts.

In der Oberstufe wird das Fach Sozialwissenschaften regelmäßig in fünfstündigen Leistungskursen, in dreistündigen Grundkursen und in zweistündigen Zusatzkursen angeboten. Das Fach gehört zum gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld und ist als Abiturfach wählbar.

Lehrplan Sozialwissenschaften und Politik

Sport

Als einziges Fach, in welchem die Bewegung im Fokus des Unterrichtsgeschehens steht, bietet unser Sportunterricht besondere Erziehungschancen, welche in den anderen Fächern nur schwer zu erzielen sind.

Wir wollen vor allem die Freude an der Bewegung und am Sport dauerhaft erhalten und fördern. Dies dient als wesentliche Voraussetzung für eine längerfristige Bindung an gesundheitsrelevante sportliche Aktivitäten. Zudem möchte das Fach Sport die sozialen Kompetenzen fördern und fordern, indem die Schüler und Schülerinnen einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und Problemen entwickeln, sowie Lösungsstrategien im Team zu entdecken und zu erproben.

Durch Freude an Bewegung, Spiel und dem sozialen Miteinander sollen die Schüler und Schülerinnen nicht nur einen Ausgleich zum sonst „bewegungsarmen“ Schulalltag erhalten, sondern zudem in die Lage versetzt werden, ein positives Selbstkonzept zu entwickeln, in dem Erfolgszuversicht, aber auch der Umgang mit Misserfolgen, Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen verankert sind.

Die in diesem Fach erworbenen Kompetenzen sollen unsere Schüler  und Schülerinnen hinsichtlich ihrer Zukunft positiv beeinflussen und stärken.

Unserer Fachkonferenz ist es ein großes Anliegen, unseren Schülern und Schülerinnen eine breite Palette an Methodenvielfalt zu bieten und den Sportunterricht dahingehend zu strukturieren, dass ihnen während ihrer Schulzeit der Einblick in viele verschiedene Sportbereiche ermöglicht wird.

Lehrplan Sekundarstufe I

Wahlpflichtbereich II (Differenzierung):

allgemein:

In der 8. und 9. Klasse können Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Angeboten wählen, die die Möglichkeit bieten, den eigenen Neigungen gemäß einen ergänzenden Lernschwerpunkt zu bilden.

Die Fächer im Differenzierungsbereich werden zwei- bzw. dreistündig unterrichtet; sie zählen zur Fächergruppe II, und es werden pro Halbjahr zwei Arbeiten geschrieben (die ggf. durch Projekte ersetzt werden können).

Angeboten werden die folgenden Wahlmöglichkeiten:

Die angebotenen Wahlpflichtfächer stellen sich im folgenden vor:

Biologie und Gesundheit

Das Differenzierungsangebot Biologie und Gesundheit ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit humanbiologischen Inhalten im Kontext sportlichen Handelns. Dazu werden Orientierungshilfen eröffnet, um sich im Dschungel von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln, Fast-Food, Salmonelleninfektionen, Diabetes Mellitus, Magersucht, Vitamin- und Mineralstoffpräparate oder ähnlichem zurechtzufinden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Wissen über eine bedarfsgerechte Ernährung bzw. eine gesunde Ernährungsweise erwerben. Für die Gesunderhaltung ist körperliche Aktivität ein wichtiger Faktor, denn regelmäßige Bewegung hält fit und steigert das Wohlbefinden, können Risikofaktoren minimieren und sogar Krankheiten vorbeugen. Um diesen Aspekt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen, sind im Verlauf des Kurses zwei Praxiseinheiten vorgesehen, die eigenverantwortlich von den Lernenden organisiert und durchgeführt werden. 

Lehrplan Biologie und Gesundheit

Spanisch (als dritte Fremdsprache)

Seit dem Schuljahr 2015/16 wird Spanisch als Wahlpflichfach im Differenzierungsbereich der Stufe 8 angeboten. Die Schülerinnen und Schüler erlernen im ersten Lernjahr in drei Wochenstunden lehrwerkgestützt (Lehrwerk: "Puente al español" aus dem Diesterweg-Verlag) anhand kommunikativer Alltagssituationen die Basisgrammatik und den Grundwortschatz bis etwa zum Niveau A1 bis A2. Am Ende der Stufe 9 erreichen sie das Sprachniveau A2 bis B1.
Der Unterricht in Spanisch als dritter Fremdsprache ist gekennzeichnet durch eine steilere Progression als in der 1. und 2. Fremdsprache. Dies können die Schülerinnen und Schüler leisten, weil sie bereits durch den Unterricht in den anderen beiden Fremdsprachen über grammatische Grundkenntnisse verfügen, an die der Spanischunterricht anknüpfen kann. Allerdings ist die Wahl des Faches Spanisch und damit das Erlernen einer 3. Fremdsprache nur zu empfehlen, wenn die Leistungen in den beiden anderen Fremdsprachen mindestens im Bereich "befriedigend" liegen.
Ab der Stufe 9 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an den Sprachzertifikatsprüfungen TELC (vergleichbar DELF in Französisch und gleichwertig mit DELE des Instituto Cervantes) in Zusammenarbeit mit der VHS teilzunehmen.
In der Oberstufe kann das Fach Spanisch als 3. Fremdsprache als Grund- oder ggf. Leistungskurs fortgeführt werden. Damit ist es möglich, Spanisch als schriftliches (GK  oder LK) oder mündliches Abiturfach zu wählen.
Spanisch kann in der Einführungsphase (Stufe 10) als neu einsetzender Kurs gewählt werden, dann allerdings nur als Grundkurs - Schülerinnen und Schüler, die Spanisch als 3. Fremdsprache in der Stufe 8 gewählt haben, können in der Oberstufe nicht in diesen neu einsetzenden Grundkurs wechseln, sondern müssen Spanisch als fortgeführte Fremdsprache wählen.

Spanisch lernen am Mataré?

Lehrplan Spanisch

Französisch (als dritte Fremdsprache)

Französisch als dritte Fremdsprache kann nur von solchen Schülerinnen und Schülern gewählt werden, die nicht bereits ab Klasse 6 am Französischunterricht als zweiter Fremdsprache teilnehmen.

Lehrplan Französisch (als dritte Fremdsprache)

Chemie-Vertiefungskurs Alltagschemie

Das Fach Alltagschemie richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die an Naturwissenschaften und am naturwissenschaftlichen Arbeiten interessiert sind, die Spaß am strukturierten Denken und an der Entwicklung und Durchführung sowie Auswertung von Experimenten und an Gruppen-und Projektarbeit haben.
Die einzelnen Halbjahre setzen unterschiedliche Schwerpunkte aus dem Bereich Alltagschemie:

Jahrgangsstufe 8.1: Alles Stahl- oder was?

Jahrgangsstufe 8.2: Alles lecker, was ist drin?

Jahrgangsstufe 9.1: Alles locker - wodurch unterscheiden sich Böden?

Jahrgangsstufe 9.2: Alles sauber und geschmeidig - aber wie?

Wirtschaft

„Warum wirtschaften wir?“ Mit dieser zentralen Frage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Wirtschaft in den Jahrgangsstufen 8 und 9. Dabei wird schnell deutlich, dass Wirtschaftsprozesse unser Leben tagtäglich beeinflussen, ob als Schüler/in, Verbraucher/in, Arbeitnehmer/in oder Unternehmer/in. Auf Grundlage von zu erlernenden wirtschaftlichen Grundkenntnissen, werden die Schülerinnen und Schüler immer tiefer in das komplexe Wirkungsgeflecht von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eintauchen. Diese Zusammenhänge zu erkennen, kritisch zu hinterfragen und auf Basis der erlernten Kenntnisse verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, steht im Fokus der Lerninhalte. Eine ökonomische Bildung soll den Jugendlichen verdeutlichen, dass es bei vielen Entscheidungen letztlich um ein Abwägen von Aufwand und Nutzen geht. Dabei sollen sie nicht nur individuelle und kurzfristige Faktoren in Betracht ziehen, sondern auch globale und langfristige Aspekte bei ökonomischen Entscheidungen bedenken. Diskussionen zu sozialen, rechtlichen, ökologischen und ökonomischen Problemstellungen zeigen Standpunkte der Schülerinnen und Schüler auf, ermöglichen ihnen eine Orientierung in komplexen gesellschaftlichen Zusammenhängen und helfen den Heranwachsenden so, die eigene Rolle in der Gesellschaft zu finden.
Das Fach fördert außerdem das Bewusstsein für die Knappheit von Ressourcen und Gütern und zeigt, wie sich ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen gegenseitig bedingen. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit eines nachhaltigen Wirtschaftens bewusst und somit ein wichtiger Beitrag zum Haushalten mit knappen Ressourcen und zur Umwelterziehung geleistet werden.

Außerdem werden sich die Schülerinnen und Schüler Fragen widmen, wie z.B. „Wie haben sich Wirtschaftsprozesse vom einfachen Tauschhandel bis hin zu einem globalen Finanz- und Aktienmarkt entwickelt?“, „Wie agiere als Verbraucher/in am Markt? oder „Wie funktionieren Unternehmen?“.

Die betriebswirtschaftliche Kalkulation von Marktpreisen, Personalkosten und eigenständiges unternehmerisches Denken im Ganzen runden das Angebot dieses Kurses im Differenzierungsbereich ab. Um den Unterrichtsprinzipien der Realitätsnähe, Anschaulichkeit und Aktualität Rechnung zu tragen, werden die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten durch wirtschaftsnahe Simulationen und Planspiele in der Jahrgangsstufe 9 unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen dabei in die Rolle von Unternehmern oder Brokern und treffen weitreichende Entscheidungen für ihr gegründetes Unternehmen oder ihre Aktienpakete. Die Arbeitsweise ist geprägt durch ein gegenseitiges Miteinander, das Team steht im Mittelpunkt und zu treffende Entscheidungen müssen argumentativ und sachlich begründet werden. All das soll dazu dienen, den Schülerinnen und Schülern einen möglichst realitätsnahen Einblick in ökonomische Entscheidungsprozesse am Markt oder in Unternehmen zu geben.

Geschichte

Europa und die Welt. Entdeckungen – Kolonialismus – Imperialismus – Dekolonisation

Europa ist eine fruchtbare Mischung aus eigenen kulturellen Wurzeln und andererseits Einflüssen, die von außerhalb unseres Kontinents ihren Weg über viele Jahrhunderte in unsere Gegenwart gefunden haben. Daraus haben sich Werte entwickelt, die wir teilen und verteidigen. Und diese Werte haben die europäischen Gesellschaften auch in die Welt hinaus getragen. Die Formierung des heutigen Europas ist daher nur durch ihre gemeinsame Geschichte begreif- und bewertbar. Europa ist das Traditionsband, das unser Leben am meisten prägt – deshalb sind wir eine Europaschule.

Der Kurs "Europa und die Welt" nimmt diese Kerngedanken auf und erzählt ganz anschaulich, handfest und konkret, wie die Europäer auf der Welt ihre Prägungen hinterlassen haben und welche Gedanken aus anderen Gebieten nach Europa gelangten. Unsere Reise um die Welt ist stets mit Europa verbunden. Dieser Kontrast der Kulturen ist es, der erkennbar macht, was eine "europäische Identität" ausmacht. Der Kurs vermittelt ein Europabewusstsein in erster Linie durch europäische Gemeinsamkeiten. Und es wird deutlich, dass selbst das Trennende zwischen Europäern auf einer gemeinsamen Wertebasis beruht.

Im Wahlpflichtfach Geschichte werden über die Inhalte hinaus auch zahlreiche methodische Kompetenzen vermittelt, die für einen erfolgreichen Schulbesuch bis in die Oberstufe hinein in allen Fächern von großer Wichtigkeit sind: Die Vorbereitung von Kurzreferaten, verbunden mit Hilfen für eine gute Recherche und dem Erstellen eines Begleitpapiers ("Handout"), Kartenarbeit und Weltwissen ("Orientierungskompetenz"). Am Ende der zwei Jahre steht die Ausarbeitung eines Produkts, z.B. einer Ausstellung, eines kleinen Films oder eines Reiseführers, in dem die Schüler ihr Lieblingsthema im Kurs noch einmal darstellen und ihren Mitschülern zeigen können ("Medien- und Präsentationskompetenz").

Jahrgang 8: Von Entdeckungen und Expeditionen zum Kolonialismus

Jahrgang 9: Von der Blüte der Kolonialreiche bis zur Dekolonisation

Anwendungsorientierte Informatik - ITG

Schülerinnen und Schüler sollen in ihrem Schulalltag Computer nutzen: Zur Recherche im Internet, zum Verfassen von Referaten und Facharbeiten, zum Erstellen von Diagrammen und Berechnungen, für die Vorbereitung von Präsentationen.

Im Rahmen unserer Schule lässt sich in all diesen Fällen das Programmpaket Libre Office nutzen, das

Zusätzlich werden nützliche Fertigkeiten rund um den Computer im Alltagseinsatz vorgestellt:

Auch ein Kurs zur Bilderzeugung und -verarbeitung ist vorgesehen. Schließlich kann - bei Interesse der Schülerinnen und Schüler - noch ein Einblick in die Makro-Programmierung bei Writer und Calc gewonnen werden.

Um an diesem Kurs teilnehmen zu können, braucht man keine Computer-Vorkenntnisse zu haben - auch "Newbies" sind herzlich willkommen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass Unterricht über, mit und am Computer nicht "sinnfreies Herumdaddeln" bedeutet - Produkte und Projekte sind durchaus anspruchsvoll und erfordern Mitarbeit und zielgerichteten Einsatz.

Wer diesen Kurs erfolgreich abschließt, kann als "Multiplikator" seine Mitschülerinnen und Mitschüler in der Oberstufe unterstützen, wenn es darum geht, einen gefälligen längeren Text, eine aussagekräftige Grafik oder eine Präsentation, die wirklich "ankommt", zu erstellen.