Schulleben

Auch über den Unterricht hinaus stellen wir eine Gemeinschaft dar. Ob auf Studienfahrten, bei unseren Konzerten oder in der Theatergruppe, wir legen Wert auf Zusammenhalt und gemeinschaftliche Entwicklung.


Schulfahrten

Die Klassenfahrten in der Sekundarstufe I haben das Ziel, die Klassengemeinschaft auf vielfältige Weise zu fördern, den Schülerinnen und Schülern neue Erfahrungen gerade in Hinsicht auf ihre soziale Kompetenz zu geben, aber auch Lerninhalte zu vermitteln.

Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 6

In der Jahrgangsstufe 6 fahren die Schülerinnen und Schüler für drei Tage während der Wanderwoche, meistens vor den Herbstferien, in eine Jugendherberge. Diese Fahrt ist von großer Bedeutung für die Stärkung der Klassengemeinschaft. Darüber hinaus bietet sie Gelegenheit für das Trainieren sozialen Miteinanders auf engem Raum und über einen längeren Zeitraum als im unterrichtlichen Alltag.

Ansprechpartner sind die jeweiligen Klassenlehrerteams.

Skifahrt in der Jahrgangsstufe 9

In der Jahrgangsstufe 9 findet die Skifahrt nach Südtirol statt. In der Zeit direkt nach den Weihnachtsferien fahren alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 für 8 Tage ins Ahrntal. Erweitert wird die Fahrt durch die Anknüpfung an unterschiedliche Fächer. So befassen sich die Schülerinnen und Schüler an einem Tag mit aus dem Unterricht erwachsenen Themen wie der Geschichte Südtirols oder der Steigung der unterschiedlichen Pisten.

Ansprechpartner ist Herr OStR Edgar Jakob.

Abschlussfahrt in der Q2

In der Sekundarstufe II fahren die Schülerinnen und Schülern mit dem Leistungskurs, der nicht in der Kooperationsschiene ist, während der Wanderwoche vor den Herbstferien auf Kursfahrt. Diese Fahrt findet in der Jahrgangsstufe Q2 statt. Ziel dieser Fahrt ist zum einen die Erweiterung des Unterrichts auf außerhalb der Schule liegende Lernorte, aber auch die Bildung der Kursgemeinschaft stellt ein wichtiges Ziel dieser Fahrt dar.

Von der Schulkonferenz wurde dabei die Vorgabe gemacht, dass die Fahrten höchstens ins benachbarte Ausland gehen dürfen, Ausnahme bilden die Englischleistungskurse, die nach Großbritannien fahren dürfen. Die Vorgabe, dass die Fahrt aus dem Unterricht des Kurses heraus entstehen soll und wieder in den Unterricht münden soll, ist für einige Kurse eine etwas größere Herausforderung.

Ansprechpartner sind die Leistungskurslehrer.

Weihnachtsbasar

in Bearbeitung

Nachrichten aus Guatemala

Woher kommt die Verbindung zu Guatemala?

Seit mehr als 40 Jahren gibt es das Guatemalaprojekt am Mataré-Gymnasium.  Der Kontakt zwischen dem Mataré und dem Colegio Alemán, der Deutschen Schule in Guatemala kam zustande durch Herrn Beck, der vor seiner Tätigkeit am Mataré  Lehrer an  der Deutschen Schule in Guatemala war. Anlässlich des verheerenden Erdbebens im Jahr 1976 mit Tausenden von Toten und unzähligen Familien, deren Häuser zerstört wurden, entschloss sich die Schülerschaft des Mataré-Gymnasiums, den Opfern des Erdbebens in dem ohnehin schon bitterarmen Land zu helfen.

Seit damals überweist das Mataré je nach Spendenaufkommen jedes Jahr einen vierstelligen Betrag an das Hilfskomitee der Deutschen Schule in Guatemala , mindestens aber 250 US-Dollar pro Monat. Die Spenden werden am Mataré durch verschiedene Aktivitäten,  vor allem aber durch die Einnahmen des Weihnachtsbasars aufgebracht.

Was geschieht mit den Spenden?

Zeichnung der Vorderansicht des geplanten Schulgebäudes in Punta Brava.

Mit unseren Geldern werden lokale Projekte unterstützt, die dem Aufbau von Bildungseinrichtungen dienen, etwa dem Bau von Klassenräumen, der Beschaffung von Schulmobiliar und Unterrichtsmaterial. Kennzeichnend für diese vom Hilfskomitee der Deutschen Schule unterstützten Projekte ist immer die Mitwirkung der Eltern der Kinder, denen diese schulische Infrastruktur zugutekommen soll. Die Eltern leisten ganz praktische Hilfe bei den Baumaßnahmen. Die Gelder werden nicht direkt an sie ausgezahlt, sondern fließen in den Ankauf von Bau- und Unterrichtsmaterial.

Das aktuelle Projekt

Aktuell betreut das Hilfskomitee der Deutschen Schule in Guatemala die Errichtung eines Schulgebäudes in der Gemeinde Punta  Brava (Los Amantes, Izabal). Der Baubeginn war im November 2016. Die Spendengelder des Mataré-Gymnasiums im Jahr 2016 entsprechen einem Drittel der gesamten Baukosten, mit ihnen konnte  die erste Bauphase initiiert und abgeschlossen werden. Das Hilfskomitee rechnet damit, dass der Bau im Jahr 2017 fertiggestellt und der Schulbetrieb für mehrere der umliegenden Dörfer aufgenommen werden kann. Die örtliche Presse berichtet über die Baufortschritte: Zeitungsartikel aus Punta Brava.

Baubericht Januar 2017

Am 30.11.2016 begann die erste Bauphase des Instituto Puente in der Gemeinde Punta Brava (Los Amates, Izabal).

Aktueller Bauzustand in Punta Brava.

In dieser ersten Phase werden drei Räume gebaut: 1. Der Verwaltungsbereich der Lehrer, 2. die Bibliothek und 3. der Computerraum. Die Gesamtkosten betragen rund 300.00Quetzales (ca. 37.000 €) Mit der Spende des  Ewald Mataré-Gymnasiums der deutschen Stadt Meerbusch von rund 100000 Quetzales konnte der Bau begonnen werden. Um die weiteren Mittel zu erhalten, werden verschiedene  Aktivitäten durchgeführt.

Der Entwurf

Die auf nachhaltige Konstruktion spezialisierte Firma CASSA erarbeitete den Entwurf der Schule. Die erste Bauphase umfasst 300m². Die verwendeten Baumaterialien sind Stein, Zement, Bambus und Holz.

Die Baufortschritte

Zunächst wurde mit der Errichtung des administrativen Bereichs begonnen, damit die Schülerinnen und Schüler diesen Bereich schnell nutzen können. Daher wird dieser Bereich schneller errichtet werden als die Bibliothek oder der Computerraum. Am 17. Februar 2017, wenn die gesamte Spende  aus Deutschland verbaut ist, wird der Baufortschritt wie folgt sein:

 

Bereich
 
Erwarteter Baufortschritt  (17.2. in %)
Gebaut
noch offen
Verwaltungs - und Lehrbereich
80%
Fundamente, Stützen, Steinmauern, Bambuswände, Dach, Toiletten
Boden, Türen, Fenster
Bibliothek
25%
Fundamente
Stützen, Bambuswände, Türen, Fenster
Computerraum
10%
Fundamente
Steinmauer, Stützen, Fenster, Türen, Boden

Die Mitwirkung der Gemeinde

Wie man auf dem Foto sehen kann, hat die Bevölkerung aktiv am Bauprozess teilgenommen. Am 31.12.2016 haben 60 freiwillige Helfer teilgenommen, von denen einige bereits mehrfach geholfen haben. Die zukünftigen Nutzer des Gebäudes haben ebenfalls beim Bau mitgeholfen. Die 31 Schüler de Schuljahrs 2017 haben zusammen mit ihren Lehrern mehrfach die Bauarbeiten unterstützt. Die zukünftigen Nutzer des Gebäudes haben ebenfalls beim Bau mitgeholfen. Die 31 Schüler des Schuljahrs 2017 haben zusammen mit ihren Lehrern mehrfach die Bauarbeiten unterstützt.

Instrumentalkonzert 2016

Am 10. März 2016 fand das erste Instrumentalkonzert an unserer Schule statt. Sowohl die neu gegründete Instrumental-AG unter der Leitung von Frau Blasel, die seit August 2015 an unserer Schule unterrichtet, als auch Solisten begeisterten das Publikum.

Nach einer Begrüßung durch die Schulleitung begann der Abend mit einem fulminanten Auftakt der Instrumental-AG, die das Stück „Adiemus“ von Karl Jenkins zu Gehör brachte und überleitete zu „Conquest of paradise“, dessen Melodie durch die Boxkämpfe Henry Maskes vielen vertraut sein sollte. Die Zuhörer honorierten bereits diese Beiträge mit großem Applaus und Bewunderung für die Leistung der erst vor einem ¾ Jahr gegründeten Instrumental-AG. Die AG besteht zurzeit aus ca. 20 Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrerinnen und Eltern der Schulgemeinde.

Das
Das "Ständchen" von Schubert wurde von Justin Kucharski aus der 7a virtuos gespielt.

Ganz unterschiedliche Instrumente aus den Gruppen der Blas-, Tasten-, Zupf- und auch Streichinstrumente fügen sich hier unter der Leitung von Frau Blasel zu einer musikalischen Einheit. Alle Arrangements werden von Frau Blasel selbst für die Gruppe und den jeweiligen Leistungsstand der einzelnen Instrumentalisten geschrieben.

Weiter ging es an diesem Abend mit zwei beeindruckenden solistischen Beiträgen jüngerer Schüler. Justin Kucharski (7a) eröffnete die solistischen Klavierbeiträge mit dem „Ständchen“ von Franz Schubert. Mit viel Emphase formulierte er die pianistischen Phrasen und gestaltete seinen auswendigen Vortrag. Ein besonderer solistischer Beitrag folgte dann von der Schülerin Melina Buchkremer aus der Klasse 5. Fanfarenartig erklang ihre Trompete durch die Aula des Mataré-Gymnasiums. Die junge Schülerin zog mit ihrem virtuosen Spiel das Publikum in ihren Bann und erhielt tosenden Beifall für diese grandiose Darbietung. Zwei ruhige und besinnliche Instrumentalstücke folgten. „Greensleeves“ und die „Irische Segenswünsche“ entführten das Publikum mit wunderschönen Klängen in einem besonders ausgefallenen Arrangement in den Norden Europas.

Carl Heimig aus der Q1 begeisterte das Publikum mit dem Kontrabass.
Carl Heimig aus der Q1 begeisterte das Publikum mit dem Kontrabass.

Etwas Besonderes wurde den Zuhörern im nächsten Beitrag geboten. Carl Heimig (Q1) präsentierte den 2. Satz eines sehr anspruchsvollen Kontrabass-Konzerts und verlieh der Veranstaltung damit eine weitere wunderschöne Klangfarbe. Es folgte einer der Höhepunkte des Abends. Die Schülerin Yumeka Nakagawa (8b) glänzte hochprofessionell und virtuos mit der Polonaise fis-Moll von F. Chopin. Staunend und ergriffen konnten die Zuhörer von diesem großartigen Beitrag gar nicht genug bekommen.
Das für die Instrumental-AG arrangierte eigentliche Klavierstück „River flows in you“ leitete über zu einem unerwarteten Beitrag. Das Musikprojekt der Jahrgangsstufe Q1, welches bereits durch zahlreiche Chorkonzerte der Zuhörer-Gemeinde am Mataré-Gymnasium bekannt ist, präsentierte ein neues Medley. Instrumental begleitet, wechselten sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler gesanglich solistisch wie auch mehrstimmig ab. Dreh- und Wendepunkt war hier der Song „7 years“ von Lukas Graham, der durch andere populäre Songs ausgedeutet oder weitergeführt wurde. Inhaltlich reflektierten die Schülerinnen und Schüler hier ihren eigenen Lebensweg und die bisherigen Stationen ihres Lebens.
Den Abschluss des Konzertes bildete die Instrumental-AG mit dem mitreißenden Stück „Fluch der Karibik“. In einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Zuhörer bei den Ausführenden, wobei eines deutlich wurde: Hoffentlich hören wird bald wieder von den Instrumentalisten des Mataré.

 

 

Weihnachtskonzert 2016

Mit einem fulminanten Weihnachtskonzert haben die Chöre des Mataré-Gymnasiums kurz vor den Ferien ihr Publikum verzaubert und begeistert.

Musik kann die Seele berühren.

In der bis auf den letzten Platz und weit darüber hinaus gefüllten Aula präsentierten über 150 Sängerinnen und Sänger ihr beeindruckendes Können. Mitreißend dirigiert von Frau Dr. Antwerpen und wunderbar begleitet von Frau Blasel am Klavier und an der Violine sowie von Joey Witzel (Percussion) und Benni Rippers (Gitarre) zündeten die verschiedenen Chöre ein wahres Feuerwerk an Stimmen und Stimmung. „Eingeläutet“ wurde der Abend ganz wörtlich durch Carol of the Bells, bei dem der Lehrer-Elternchor rein a- cappella Glockenklang und gleichzeitig einewunderbar feierliche Atmosphäre entstehen ließ. Diese weihnachtliche Stimmung durchzog den Abend und wurde besonders vom hervorragenden Oberstufenchor mit Stücken wie Jerusalem oder Vois sur ton chemin weitergeführt und fand im wunderschönen Christmas Blessing und der von allen Mitwirkenden gesungenen Zugabe

Unsere jüngsten Solisten Fabio und Jasmina waren sehr beeindruckend.

Night of Silence ihren Höhepunkt. Da aber das Besondere der Chorarbeit am Mataré darin liegt, dass die Schülerinnen und Schüler sich ihre Stücke selber aussuchen dürfen, war auch viel Aktuelles zu hören. So schmetterte der Unterstufenchor mit großer Begeisterung 80 Millionen und Faded und der Mittelstufenchor gab nicht weniger engagiert Count on me und Stay zum Besten. Zu den absoluten Höhepunkten gehörten zweifellos die solistischen Auftritte von Sophia Wölfel mit Rolling in the deep und Kimberley Brown mit einer grandiosen Interpretation von Killing me softly, sehr einfühlsam begleitet vom wunderbaren Mädchenchor. Liv Meyer-Beerhorn und Johanna Hellmann rührten nicht wenige mit einer ganz besonders gefühlvollen Version von Birds set free zu Tränen. Die jüngsten Solisten, die es bisher gab, waren Jasmina und Fabio aus der Jahrgangstufe 7, die mit erstaunlicher gesanglicher Qualität und ebenso beeindruckender Lässigkeit eine umjubelte Version des Taylor Swift Songs I know you were trouble

Strahlende Gesichter und Dankesworte krönten den wunderbaren Abend.

darboten. Auch die beiden Chorklassen präsentierten sich hervorragend: Die Klasse 5c mit ihrem sehr gelungenen Weihnachtsdebut Christmas Time von Bryan Adams und die Klasse 6c sogar mit einer auf einer Klassenfahrt entstandenen Eigenkomposition. Die anspruchsvollste Darbietung wagte sicher dasMusikprojekt der Q2 mit ihrem Little Drummer Boy, der wahre Beifallsstürme erntete. Nicht minder fiel der Applaus natürlich für Frau Dr. Antwerpen aus, die für diesen wundervollen Abend verantwortlich zeichnete. Mit ihrer mitreißenden Art gelingt es ihr auf beeindruckende Weise die ganz erstaunliche Zahl von über 150 Mitwirkenden zu mutigen Auftritten, musikalischen Glanzleistungen und unvergesslichen Gemeinschaftserlebnissen zu motivieren. Die verschiedenen Chöre des Matarés und das Publikum dankten es ihr mit langanhaltendem Beifall und strahlenden Gesichtern.  

Hier gibt es eine kleine Hörprobe unseres Konzertes: Chorarbeit am Mataré