Schulleben

Auch über den Unterricht hinaus stellen wir eine Gemeinschaft dar. Ob auf Studienfahrten, bei unseren Konzerten oder in der Theatergruppe, wir legen Wert auf Zusammenhalt und gemeinschaftliche Entwicklung.


Schulfahrten

Die Klassenfahrten in der Sekundarstufe I haben das Ziel, die Klassengemeinschaft auf vielfältige Weise zu fördern, den Schülerinnen und Schülern neue Erfahrungen gerade in Hinsicht auf ihre soziale Kompetenz zu geben, aber auch Lerninhalte zu vermitteln.

Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 6

In der Jahrgangsstufe 6 fahren die Schülerinnen und Schüler für drei Tage während der Wanderwoche, meistens vor den Herbstferien, in eine Jugendherberge. Diese Fahrt ist von großer Bedeutung für die Stärkung der Klassengemeinschaft. Darüber hinaus bietet sie Gelegenheit für das Trainieren sozialen Miteinanders auf engem Raum und über einen längeren Zeitraum als im unterrichtlichen Alltag.

Ansprechpartner sind die jeweiligen Klassenlehrerteams.

Skifahrt in der Jahrgangsstufe 9

Es ist Donnerstagabend, der zweite im neuen Jahr, und es ist lebhaft vor der Schule. Der Parkplatz ist überfüllt und auf

Seit dem Schuljahr 2005/06 ist das schöne Ahrntal in Südtirol für acht Tage die Heimat der gesamten Jahrgangstufe 9.

der Straße haben sich mehr als hundert Schüler mit ihren Eltern versammelt. Auch ein gutes Dutzend Lehrer, nein, ein Dutzend guter Lehrer hat sich eingefunden. Zwei große Busse stehen am Straßenrand und werden von Schülern belagert, deren Koffer von den Busfahrern in die Gepäckräume gewuchtet werden. Den wartenden Eltern stehen zu Hause ruhige Tage bevor, wobei sich so manche sorgen, wie ihre Kinder das in wenigen Minuten beginnende Abenteuer überstehen werden. Die aufgeregten Schüler sind seit Wochen voller Vorfreude, auch wenn man sich vereinzelt beklagt, dass man ausgerechnet mit der blöden 9c in einem Bus sitzen muss…

Neunhundert Kilometer oder vierzehn Busstunden entfernt werden zur gleichen Zeit im Wiesenhofund An der Wiesedie Betten bezogen und die Familien Oberschmied genießen einen letzten ruhigen Abend, bevor es in den beiden Häusern turbulent wird. Im auf Schulklassen spezialisierten Ahrntal freut man sich auf die neuen Gäste. 

Jahr für Jahr wiederholt sich dieses Schauspiel, wenn sich die Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 auf den Weg in die Berge machen. Dort werden sie acht wunderbare Tage verbringen und all das erleben, worüber sie vorher schon so viel gehört haben. Ältere Schüler und Geschwister haben einiges erzählt, was sie in den vergangenen Jahren auf ihren Fahrten erlebt haben. Denn man erinnert sich gerne an die Skifahrt nach Sankt Johann in Südtirol.

Vor dem Eintritt in die Oberstufe wird der Klassenverband aufgehoben und losgelöst vom Schulalltag finden die Schüler als künftige Oberstufenschüler zueinander.

Seit nunmehr zwölf Jahren können sich alle Kinder, die am Mataré angemeldet werden, sicher sein, dass sie mindestens eine tolle Schulwoche erleben werden. Was im Schuljahr 05/06 zunächst als Wanderfahrt einer einzelnen zehnten Klasse geplant gewesen war, entwickelte sich eher zufällig zu einer gemeinsamen Fahrt der ganzen Stufe. Und nachdem die Schüler zurückgekehrt waren und von einer ereignisreichen Woche im Schnee schwärmten, war schnell klar, dass sich die folgenden Jahrgänge diesen Spaß nicht würden entgehen lassen wollen. So beschloss die Schulkonferenz, dass zukünftig in jedem Jahr eine gemeinsame Skifahrt der zehnten, heute der neunten Klassen stattfinden solle. Nun ist die Skifahrt also ein fester Bestandteil der Schulzeit am Mataré.

Vor dem Eintritt in die Oberstufe wird für acht Tage der Klassenverband aufgehoben und losgelöst vom Schulalltag finden die Schüler als künftige Oberstufe zueinander. Man lernt sich besser kennen, macht gemeinsame Fortschritte beim Skifahren, teilt Erlebnisse, redet, tanzt und lacht miteinander. Ganz unterschiedliche Klassen oder Schülergruppen treten die Reise an und kehren als Gemeinschaft zurück. Und auch die aus der 9c sind nicht mehr blöd.

Begleitet werden die Schüler von einem eingespielten Team skifahrbegeisteter Lehrerinnen und Lehrer, die durch regelmäßige Fortbildungen dafür Sorge tragen, dass Anfänger und Fortgeschrittene, Sportmuffel und Pistenhelden gleichermaßen verantwortungsvoll betreut werden. Und wenn sie Freitagabends nach der Rückkehr aus dem Bus gestiegen sind und die verdiente Erholung am Wochenende herbeisehnen, freuen sie sich in diesem Moment schon wieder auf die nächste Mataré-Skifahrt.

Ansprechpartner ist Herr OStR Edgar Jakob.

Abschlussfahrt in der Q2

In der Sekundarstufe II fahren die Schülerinnen und Schülern mit dem Leistungskurs, der nicht in der Kooperationsschiene ist, während der Wanderwoche vor den Herbstferien auf Kursfahrt. Diese Fahrt findet in der Jahrgangsstufe Q2 statt. Ziel dieser Fahrt ist zum einen die Erweiterung des Unterrichts auf außerhalb der Schule liegende Lernorte, aber auch die Bildung der Kursgemeinschaft stellt ein wichtiges Ziel dieser Fahrt dar.

Von der Schulkonferenz wurde dabei die Vorgabe gemacht, dass die Fahrten höchstens ins benachbarte Ausland gehen dürfen, Ausnahme bilden die Englischleistungskurse, die nach Großbritannien fahren dürfen. Die Vorgabe, dass die Fahrt aus dem Unterricht des Kurses heraus entstehen soll und wieder in den Unterricht münden soll, ist für einige Kurse eine etwas größere Herausforderung.

Ansprechpartner sind die Leistungskurslehrer.

Hervorragendes Ergebnis in der Qualitätsanalyse

Die Bewertungen zeigen, dass das Mataré eine hervorragende Basis hat die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Im Rahmen des landesweiten Evaluationsverfahrens für Schulen – der so genannten Qualitätsanalyse (QA) des Landes NRW – hat ein Team von Schulprüfern vom 16. – 19.01.2017 das Mataré unter die Lupe genommen. Auf der Basis umfangreicher Daten, die sich aus der Auswertung zahlreicher schulischer Dokumente, über 40 Unterrichtsbesuchen und aus Befragungen von Schülern, Eltern und Lehrern ergaben, wurde die Qualität der Schule nach insgesamt 51 Kriterien umfassend bewertet - mit hervorragendem Ergebnis! Lesen Sie selbst...

Hier finden Sie den Bericht der Qualitätsanalyse als Bericht in Auszügen und als Download in komprimierter sowie vollständiger Version:

sowie einen Zeitungsartikel der  Rheinischen Post 21.06.17.

QA-Bericht in Auszügen

Bilanzierung: Stärken und Handlungsfelder

Die Bilanzierung bezieht sich auf die verpflichtenden und die vereinbarten ergänzenden Prüfkriterien.

Stärken der Schule

Entwicklungsmöglichkeiten der Schule

Adventsbasar am Mataré

Ein ganz besonderer und schon zur Tradition gewordener Termin ist in jedem Jahr unser Adventsbasar, eine Veranstaltung, die die gesamte Schule zusammenbringt. Es ist schön zu sehen, wie in den Wochen vor dem ersten Advent in allen Klassen der Adventsbasar vorbereitet wird. Kreative Ideen werden gesammelt, Eltern und Geschwister unserer Schülerinnen und Schüler kommen für gemeinsame Bastelaktionen in die Schule und an allen möglichen (und unmöglichen) Orten begegnet man Kartons und Kisten, die bis zum großen Tag die Ergebnisse dieser Arbeit beherbergen.

Am Tag des Adventsbasars verwandelt sich dann das ganze Erdgeschoss des Mataré-Gymnasiums in eine Weihnachtswunderwelt. Jede Klasse aus den Stufen 5 bis 8 bietet an einem gemeinsam mit den Eltern liebevoll dekorierten Stand ihre selbst hergestellten Kleinigkeiten und Basteleien zum Verkauf an, die alle so schön und außergewöhnlich sind, dass es schwerfällt, nicht an jedem Stand etwas mitzunehmen. Aus der Aula duftet es nach Kaffee, Kuchen, Popcorn und Zuckerwatte, Waffeln, Crêpes und allem, was sich die Stufen 9 bis Q2 ausdenken, um für das leibliche Wohl der Besucher zu sorgen und im Hintergrund läuft leise stimmungsvolle Weihnachtsmusik. 2016 gab es sogar einen Vorleser für Weihnachtsgeschichten, den viele für die Dauer einer oder mehrerer Geschichten in seinem gemütlichen Vorleseraum besucht haben.

Die ganze Schulgemeinde arbeitet so zusammen und der gesamte Erlös des Weihnachtsbasars fließt in unser Guatemala-Projekt, mit dem das Mataré seit über 40 Jahren eine deutsche Schule in Guatemala dabei unterstützt, Kindern vor Ort Bildung zu ermöglichen und somit Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Ohne diese jährliche Spende, die unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern durch ihr Engagement beim Adventsbasar möglich machen, könnten dort in Guatemala die Klassenräume nicht hinreichend ausgestattet werden und nicht genügend Lehrmittel angeschafft werden. So wird am Mataré der Gedanke, gerade zu Weihnachten etwas von unserem Wohlstand an diejenigen weiterzugeben, die es dringend benötigen, Jahr für Jahr und ganz konkret in die Tat umgesetzt. Dass das dann auch noch so viel Spaß macht, ist all denjenigen zu verdanken, die tatkräftig dazu beitragen, dass der Adventsbasar in jedem Jahr so ein schönes Event für alle Mitmachenden und für alle Besucher ist. Kommen Sie gern zum nächsten Adventsbasar zu uns und überzeugen Sie sich selbst davon.

Dagmar Fanenbruck und Lisa Billen

Nachrichten aus Guatemala

Woher kommt die Verbindung zu Guatemala?

Seit mehr als 40 Jahren gibt es das Guatemalaprojekt am Mataré-Gymnasium.  Der Kontakt zwischen dem Mataré und dem Colegio Alemán, der Deutschen Schule in Guatemala kam zustande durch Herrn Beck, der vor seiner Tätigkeit am Mataré  Lehrer an  der Deutschen Schule in Guatemala war. Anlässlich des verheerenden Erdbebens im Jahr 1976 mit Tausenden von Toten und unzähligen Familien, deren Häuser zerstört wurden, entschloss sich die Schülerschaft des Mataré-Gymnasiums, den Opfern des Erdbebens in dem ohnehin schon bitterarmen Land zu helfen.

Seit damals überweist das Mataré je nach Spendenaufkommen jedes Jahr einen vierstelligen Betrag an das Hilfskomitee der Deutschen Schule in Guatemala , mindestens aber 250 US-Dollar pro Monat. Die Spenden werden am Mataré durch verschiedene Aktivitäten,  vor allem aber durch die Einnahmen des Weihnachtsbasars aufgebracht.

Was geschieht mit den Spenden?

Zeichnung der Vorderansicht des geplanten Schulgebäudes in Punta Brava.

Mit unseren Geldern werden lokale Projekte unterstützt, die dem Aufbau von Bildungseinrichtungen dienen, etwa dem Bau von Klassenräumen, der Beschaffung von Schulmobiliar und Unterrichtsmaterial. Kennzeichnend für diese vom Hilfskomitee der Deutschen Schule unterstützten Projekte ist immer die Mitwirkung der Eltern der Kinder, denen diese schulische Infrastruktur zugutekommen soll. Die Eltern leisten ganz praktische Hilfe bei den Baumaßnahmen. Die Gelder werden nicht direkt an sie ausgezahlt, sondern fließen in den Ankauf von Bau- und Unterrichtsmaterial.

Das aktuelle Projekt

Aktuell betreut das Hilfskomitee der Deutschen Schule in Guatemala die Errichtung eines Schulgebäudes in der Gemeinde Punta  Brava (Los Amantes, Izabal). Der Baubeginn war im November 2016. Die Spendengelder des Mataré-Gymnasiums im Jahr 2016 entsprechen einem Drittel der gesamten Baukosten, mit ihnen konnte  die erste Bauphase initiiert und abgeschlossen werden. Das Hilfskomitee rechnet damit, dass der Bau im Jahr 2017 fertiggestellt und der Schulbetrieb für mehrere der umliegenden Dörfer aufgenommen werden kann. Die örtliche Presse berichtet über die Baufortschritte: Zeitungsartikel aus Punta Brava.

Baubericht Januar 2017

Am 30.11.2016 begann die erste Bauphase des Instituto Puente in der Gemeinde Punta Brava (Los Amates, Izabal).

Aktueller Bauzustand in Punta Brava.

In dieser ersten Phase werden drei Räume gebaut: 1. Der Verwaltungsbereich der Lehrer, 2. die Bibliothek und 3. der Computerraum. Die Gesamtkosten betragen rund 300.00Quetzales (ca. 37.000 €) Mit der Spende des  Ewald Mataré-Gymnasiums der deutschen Stadt Meerbusch von rund 100000 Quetzales konnte der Bau begonnen werden. Um die weiteren Mittel zu erhalten, werden verschiedene  Aktivitäten durchgeführt.

Der Entwurf

Die auf nachhaltige Konstruktion spezialisierte Firma CASSA erarbeitete den Entwurf der Schule. Die erste Bauphase umfasst 300m². Die verwendeten Baumaterialien sind Stein, Zement, Bambus und Holz.

Die Baufortschritte

Zunächst wurde mit der Errichtung des administrativen Bereichs begonnen, damit die Schülerinnen und Schüler diesen Bereich schnell nutzen können. Daher wird dieser Bereich schneller errichtet werden als die Bibliothek oder der Computerraum. Am 17. Februar 2017, wenn die gesamte Spende  aus Deutschland verbaut ist, wird der Baufortschritt wie folgt sein:

 

Bereich
 
Erwarteter Baufortschritt  (17.2. in %)
Gebaut
noch offen
Verwaltungs - und Lehrbereich
80%
Fundamente, Stützen, Steinmauern, Bambuswände, Dach, Toiletten
Boden, Türen, Fenster
Bibliothek
25%
Fundamente
Stützen, Bambuswände, Türen, Fenster
Computerraum
10%
Fundamente
Steinmauer, Stützen, Fenster, Türen, Boden

Die Mitwirkung der Gemeinde

Wie man auf dem Foto sehen kann, hat die Bevölkerung aktiv am Bauprozess teilgenommen. Am 31.12.2016 haben 60 freiwillige Helfer teilgenommen, von denen einige bereits mehrfach geholfen haben. Die zukünftigen Nutzer des Gebäudes haben ebenfalls beim Bau mitgeholfen. Die 31 Schüler de Schuljahrs 2017 haben zusammen mit ihren Lehrern mehrfach die Bauarbeiten unterstützt. Die zukünftigen Nutzer des Gebäudes haben ebenfalls beim Bau mitgeholfen. Die 31 Schüler des Schuljahrs 2017 haben zusammen mit ihren Lehrern mehrfach die Bauarbeiten unterstützt.

Musik am Mataré

Für Musikbegeisterte haben wir ein ganz besonderes Angebot. In der Chorklasse, den Chören und der Instrumental-AG haben interessierte Schüler die Möglichkeit ihr Talent zu entfalten.  Diese Talente erfreuen uns regelmäßig bei den zahlreichen Konzerten.

Weihnachtskonzert 2018 

Weihnachtskonzert 2017

Instrumentalkonzert 2017

Sommerkonzert 2016

Weihnachtskonzert 2016

Hier gibt es auch kleine Hörproben unserer Konzerte: 

Konzert 2016

Konzert 2017

Theater am Mataré

Literaturkurs 2017: Leistung auf Knopfdruck - abschalten verboten?

Literaturkurs 2017: Der Club der toten Dichter.