Übergang zum Gymnasium

Besonders wichtig finden wir, dass unseren neuen Fünftklässler*innen der Einstieg ins Gymnasium leicht fällt. Dafür bieten wir verschiedene Programme an.


Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist sicherlich ein großes Thema im vierten Schuljahr. Mit dieser Information möchten wir Ihnen eine Hilfestellung für Ihre Entscheidung geben. Allgemeine Informationen zu unserer Schule finden Sie zudem in der Schulbroschüre und im Schulwegweiser der Stadt Meerbusch.

FAQ

Wie sieht der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium für die Schüler*innen aus?

Nach vier Grundschuljahren warten verschiedenste neue Anforderungen auf die Schüler*innen. Alles wird größer: Schülerzahl und Schüler*innen, das Gebäude und vieles mehr. Am Gymnasium gilt das Fachlehrer- und Fachraumprinzip. Der Unterricht wird in der Regel von Fachlehrer*innen erteilt, der*die Klassenlehrer*in unterrichtet fünf bis acht Stunden pro Woche in der Klasse. Größtenteils findet der Unterricht im Klassenraum statt, in einigen Fällen, wie in Biologie, Kunst, Musik und Sport, findet er im entsprechenden Fachraum statt.

Keine Sorge, bei diesen großen Anpassungsleistungen, die Ihre Kinder erbringen müssen, unterstützen wir "unsere Kleinen" in vielfältiger Weise: Sie sollen sich möglichst schnell am Mataré-Gymnasium eingewöhnen. Neben den Möglichkeiten, welche die Klassenlehrerstunde den Schüler*innen beim Einleben in die neue Schule bietet, stehen zwei bis vier Pat*innen (Schüler*innen der Jahrgangsstufe EF) jeder Klasse zur Seite. Sie sind Ansprechpartner*innen in den Pausen, helfen, die kleinen Probleme des Alltags zu lösen, und fördern das Kennenlernen der Schüler*innen untereinander durch unterschiedliche Aktivitäten in der Freizeit.

Welche Hilfen bietet die Schule beim Übergang von Grundschule zum Gymnasium?

Sinn und Zweck der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) ist es herauszufinden, ob diese Schulform für den'die Schüler*in mit Erfolg zu absolvieren ist. Die Lehrer*innen der Unterstufe arbeiten in dieser Zeit eng mit den Eltern zusammen. Vor dem Elternsprechtag findet ein kurzer Austausch zwischen den Fachlehrer*innen und den Eltern der Fünftklässler*innen statt. Sollten Probleme auftauchen, so werden Sie frühzeitig informiert und es werden gemeinsam Lösungen gesucht.

In vier Konferenzen pro Schuljahr, zu denen auch die Kolleg*innen von den Grundschulen eingeladen werden, treffen sich die Lehrer*innen jeder Klasse und besprechen die gesamte Entwicklung ihres Kindes in der Schule.

Bei auftretenden Schwierigkeiten und Problemen wird versucht, eine individuelle, auf den*die jeweilige*n Schüler*in zugeschnittene Lösung zu finden. Der intensive Austausch zwischen Grundschule und Mataré-Gymnasium macht den Übergang für alle Beteiligten transparenter: Die Kolleg*innen der Grundschule erfahren, welche Erwartungen die Lehrer*innen des Gymnasiums haben, und umgekehrt erfahren die Lehrer*innen unserer Schule, welche Voraussetzungen die Schüler*innen aus ihrer Grundschule mitbringen, und können somit frühzeitig auf möglicherweise auftretende Eingewöhnungsprobleme (Übergangsschwierigkeiten) reagieren.

Wie können Sie Ihren Kindern in dieser Übergangszeit zur Seite stehen?

Im Gegensatz zur Grundschule wechseln die Unterrichtsfächer täglich und die Aufgaben werden nicht mehr von einem Tag zum anderen aufgegeben, die Schüler*innen müssen also lernen, längerfristig zu planen. Zu Beginn der Klasse 5 bekommt jedes Kind unserer Schule den Schulplaner des Mataré-Gymnasiums und lernt - unterstützt von den Fachlehrer*innen - sich auf die Anforderungen des Gymnasiums einzustellen.

Helfen Sie Ihrem Kind, in dem Sie mit ihm gemeinsam den Schulranzen packen und kontrollieren, ob die Aufgaben gemacht wurden und planen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welche Aufgaben es in der Lernzeit erledigt. Bei Unsicherheiten oder wenn etwas nicht verstanden wurde, ermuntern Sie es, den*die Lehrer*in vor, in oder nach der Unterrichtsstunde noch einmal zu befragen.

Wie finde ich heraus, ob mein Kind für das Gymnasium geeignet ist?

Auf diese Frage kann Ihnen die Schule keine abschließende Antwort geben, wohl aber eine Hilfestellung.

Eine erste Entscheidungshilfe bekommen Sie von der Grundschule. Die Lehrer*innen der Grundschule kennen Ihr Kind seit mehreren Jahren, haben seine Entwicklung verfolgt und erstellen auf Grund ihrer vielfältigen Kenntnis ein Gutachten, das mit einer Empfehlung für die weitere Schulform verbunden ist.

Dieses Gutachten sollte auf jeden Fall die Grundlage Ihrer Entscheidung sein. Weitere Kriterien sind Selbständigkeit und Eigenverantwortung beim Lösen von Aufgaben, Wissbegierde, Neugier und Interesse für neue Fragestellungen und Aufgaben sowie die soziale Reife.

Es kann sein, dass das Urteil des*der Grundschullehrer*in mit ihrer Sicht der Dinge nicht übereinstimmt. In diesem Falle raten wir Ihnen dringend, zu einem ausführlichen Gespräch mit unserem Schulleiter, Herrn Dölls, oder dem Erprobungsstufenleiter, Herrn Fietze.