Mataré und MMGE demonstrieren gemeinsam für den Frieden

Am 26. April haben wir gemeinsam mit der Maria-Montessori-Gesamtschule für Frieden in der Welt demonstriert.


Am 26.04.2022 haben die Schulgemeinden des Mataré-Gymnasium.Europaschule und der Maria-Montessori-Gesamtschule bei einer Demonstration knapp 5 Millionen Schritte in den Frieden gesetzt und so insbesondere ein Zeichen an die Menschen in der Ukraine gesendet. Beim Spendenwalk wurden darüber hinaus knapp 2.000 Euro für Betroffene des Krieges erlaufen.

Die Schulchöre des Mataré-Gymnasiums formierten sich in einem gelben Peace-Zeichen, die Schulgemeinden drum herum in blau, sodass die Farben der Ukraine nachgestellt wurden. Die abschließende Kundgebung wurde eingerahmt durch Give peace a chance von John Lennon und dem bekannten Friedenskanon Shalom chaverim.

Als Redner*innen gastierten u.a. der Meerbuscher Bürgermeister Christian Bommers sowie Matthias Richter und Anna Shabatina von der jüdischen Gemeinde. Beide mussten aus der Ukraine flüchten. In ihren Beiträgen schilderten Shabatina und Richter ihre bedrückenden Erlebnisse der letzten Wochen und dankten den Beteiligten für die geäußerte Solidarität.

Auch wir danken allen, die mitgelaufen, mitprotestiert, mitgesungen oder in einer anderen Form mitgeholfen haben, damit dieser Tag zu einem würdevollen Erlebnis wurde, das hoffentlich noch lange nachhallen wird. Wir sind in Gedanken bei den Betroffenen des Krieges, beten für sie und ihre Angehörigen. Gemeinsam für den Frieden! Разом заради миру!

Schülerbericht

Wir fanden die Friedensdemo toll, da so viele Personen mitgemacht haben, die ein Zeichen gegen den Krieg setzen wollen. In unseren Gedanken wünschen wir uns, dass der Krieg bald aufhört. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als man mitgelaufen ist und mit allen mitgesungen hat. So viele hatten Plakate mit der ukrainischen Flagge gemacht. Es gab auch Menschen, die auf dem Bürgersteig standen und mitdemonstrierten. Die ukrainischen Schüler waren sehr glücklich, dass sich so viele Menschen für ihr Heimatland eingesetzt haben. Wir hatten tolle Sprüche, die laut in ein Megafon reingesprochen wurden. Insgesamt ist das eine traurige Situation, da sehr viele Menschen leiden müssen. Auch wenn wir mit dieser Demo den Krieg nicht beenden können, so sind wir trotzdem glücklich, mitgemacht zu haben.

—Emil Bell & Nathanael Taghe, Klasse 6a

Foto: Christian Bommers