Mathematik

Mathematik fördert die Kreativität und Freude am Knobeln, fordert aber gleichzeitig die notwendige Präzision in der Darstellung und im Denken.


"Das Teuflische an den Zahlen ist, dass sie so einfach sind" (Der Zahlenteufel, Hanser 1999), lässt Enzensberger seinen Zahlenteufel sagen. Aber diese Einfachheit zu erkennen, kann so schwierig sein. Und so wird die Mathematik gleichermaßen geliebt wie gefürchtet. Geliebt wegen ihrer klaren, eindeutigen Logik - man kann so schön tüfteln und sich über die Lösung freuen -, gefürchtet wegen ihrer unbarmherzigen Genauigkeit, bei der sich Fehler nicht verbergen lassen, und der durch mühsame Übungen zu erwerbenden Routine. Mathematik kann ganz leicht sein oder furchtbar schwer, spannend oder langweilig, schön oder abstoßend; in jedem Fall ist sie einer der zentralen Bestandteile gymnasialer Bildung.

In diesem Spannungsfeld lebt auch der Mathematikunterricht am Mataré-Gymnasium: Wir möchten die Kreativität und die Freude am Knobeln unserer Schüler*innen fördern, ihnen aber gleichzeitig die notwendige Präzision in der Darstellung und im Denken abverlangen. Und dass dieser Spagat gelingt, zeigen die überdurchschnittlich guten Ergebnisse, die unsere Schüler*innen in den Abiturprüfungen der vergangenen Jahre erzielt haben.

In den Klassen 5 bis 8 wird Mathematik in vier Wochenstunden unterrichtet, in Klasse 9 und der Einführungsphase der Sekundarstufe II dreistündig, in der Qualifikationsphase schließlich in dreistündigen Grund- oder fünfstündigen Leistungskursen. Und alle, denen das noch nicht genügt, können sich an verschiedenen schulübergreifenden Wettbewerben beteiligen.

Durch diesen umfangreichen Unterricht wird das Mataré-Gymnasium der Bedeutung der Mathematik für unser Leben gerecht. Unsere Schüler*innen lernen die in den Medien genannten Zahlen zu verstehen und zu bewerten, sie schaffen Grundlagen für die Anforderungen in den meisten Studiengängen und sie lernen, auch über die Fachinhalte hinaus, strukturiertes Denken.