Paris Model United Nations 2018

Paris Model United Nations 2018

Auch dieses Jahr machte sich eine Schülerdelegation, begleitet von Herrn Kreutz und Frau Kalvelage, am ersten Dezemberwochenende auf den Weg nach Paris, um der Paris MUN Konferenz 2018 beizuwohnen.

Hier werden jedes Jahr aktuelle politische Themen diskutiert, wobei jeder Schüler in ein eigenes Komitee eingeteilt ist, orientiert an der Struktur der echten Vereinten Nationen. Wir als Mataré-Gymnasium repräsentierten dieses Jahr die Länder Côte d’Ivoire und Costa Rica. Ich persönlich war dieses Jahr im „political committee“, in welchem wir uns auf die Irak Krise und Korruption konzentrierten. Andere Schüler befassten sich beispielsweise mit der Rohingya Krise oder mit der Problematik der ansteigenden Anzahl an Klimaflüchtlingen. Die Teilnahme bei MUN fördert unser interkulturelles Verständnis, da wir mit Schülern aus der ganzen Welt effektiv zusammenarbeiten müssen und mögliche Lösungen ausarbeiten. Verkehrssprache ist hierbei Englisch. Außerdem erweitert PAMUN jedes Jahr aufs Neue unseren politischen Horizont, da wir mit Themen konfrontiert werden, denen wir sonst nicht alltäglich begegnen. Des Weiteren werden wir im persönlichen Maße als Menschen immer wieder gefordert und gefördert, da das Sprechen vor einer großen Anzahl an Menschen zuerst sehr furchteinflößend erscheint, jedoch nach einigen Stunden kein Problem mehr darstellt. Insgesamt ist Paris MUN immer wieder eine persönliche und interkulturelle Bereicherung. Wir alle sollten unser politisches Verständnis bei jeder Gelegenheit fördern und vertiefen.

Und auch neben der Konferenz hatten wir natürlich die Gelegenheit Paris und die französische Kultur zu erkunden und auf eigener Hand kennenzulernen. Unsere Freizeit haben wir wie typische „Touristen“ im Zentrum von Paris verbracht. Neben Shoppingtouren auf der weihnachtlich geschmückten Champs-Elysées sind wir dieses Jahr sogar auf den Eiffelturm hochgefahren und haben Paris bei Nacht mit all seinen Lichtern von oben bestaunt. Ein typisch französisches Abendessen sowie ein Besuch des Louvre durften natürlich auch diesmal nicht fehlen. 

Insgesamt können wir nur sagen, dass wir dankbar dafür sind, dass wir auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit hatten, unsere politische Stimme zu nutzen um für globale relevante Krisen gemeinsam Lösungen zu finden.

Ein großer Dank geht an Herrn Kreutz und Frau Kalvelage, welche uns nicht nur auf der Fahrt begleitet haben, sondern uns auch für die Konferenz auf sachlicher Ebene aber auch emotional unterstützt haben und immer für Fragen offen waren. 

Weiterer Dank geht an den Förderverein, welcher die Teilnahme an der Konferenz in Paris seit bereits mehreren Jahren finanziell unterstützt.

Wir können jeden nur vom ganzen Herzen dazu motivieren solche Möglichkeiten wahrzunehmen und an Konferenzen wie in Paris teilzunehmen, denn jeder sollte seine politische Stimme bei gegebenen Möglichkeiten laut in die Welt hinaus schreien.

In diesem Sinne wünschen wir den Teilnehmern der PAMUN-Konferenz 2019 bereits viel Erfolg! 

Sophia Halstrick und Eda Senyurt (Q2)